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Petra Kunz
Eine Stimme - viele Gesichter

"Kunzstücke" zum Ortstermin

Petra Kunz aus Pfaffenrot begeisterte mit ihrer musikalischen Revue in der Carl-Benz-Schule
"Will noch jemand ein Eis? Ich habe vier Sorten: Rot, Grün, Schwarz-Gelb". Ja, es ist Wahlabend; doch während die Helfer im Land die Stimmen zählen, zählt in der Carl-Benz Schule Pfaffenrot nur die eine von Petra Kunz. In der Rolle der Eisverkäuferin beginnt die Sopranistin ihre "Kunzstücke", einen Mix aus Schauspiel und Gesang zu Ehren des Jubiläums 750 Jahre Marxzell - um, begleitet von Pianist Michael Schmitt, den 100 Zuhörern am Ende vor allem eines bewiesen zu haben: eine Stimme muss nicht nur Klangfarbe besitzen.

Den 20 Titeln ist so nur die Rahmenhandlung gemeinsam: Eine Frau zieht aus, den richtigen Mann zu finden, oder in einem Wort: Es geht um die Liebe - in ihrem Aufblühen, in ihrem Vergehen. Neckisch noch das Spiel zu Beginn. Als "Der blaue Engel" alias Marlene Dietrich schreitet Kunz auf einen Herrn im Publikum zu, die rote Rose in der ausgestreckten Hand. Schon will dieser zugreifen, zieht sie sie rasch zurück - unter Gelächter der Zuhörer. Bald schon aber beginnt die Stimme der 32-Jährigen zu taumeln - Lola ertränkt in Alkohol ihren Liebeskummer. Dabei schwenkt sie eine Sektflasche umher, dass Tropfen über die Zuschauerreihen hinwegschießen und einen plötzlichen Aufschrei hervorrufen. Der von anderer Sorte ist beim selbstbewussten "Ich bin die fesche Petra". In atemberaubender, höchster Stimmlage nämlich verwirft hier die Bühnenfigur Lola ihre Rolle und findet in Petra ihr wahres Selbst.

"Was schreibt mir meine Schwester?" - Petra findet die Einladung nach Pfaffenrot. Hier lebt Kunz tatsächlich - und so begrüßt sie zwischen den Liedern ihre Zuhörer auch persönlich.
Dort hat auch das humorvolle Schauspielerische seinen Platz. Aus dem Stubenmädchen, das Wäsche auf eine Leine im Publikum hängt, wird etwa eine Tangotänzerin:
rasch ist das Kopftuch eng um den Kopf gewunden, eine Rose hineingesteckt und das Strumpfband übers Bein gezogen. "Nur gibt es da ein Problem, den Partner". Kurzerhand zieht Kunz ";Herrn Willi, den Mopp" hervor, mit dem sie unter großem Gelächter den Tanz wagt.

Später kommen Steppeinlagen hinzu, erlernt in diversen Kursen, Wie Kunz auch Unterricht nahm in Gesang am Staatstheater und Opernhaus Dortmund. Ihre künstlerische Karriere begann 1997 und mündete zwei Jahre später in die Bühnenrevue "Kunzstücke" sowie die Teilnahme an der Musical-Gala der "Freundschaft" Pfaffenrot. "Besondere Höhepunkte waren aber der Auftritt im österreichischen Fernsehen in der Sendung "Klassik Garten" sowie die zahlreichen Radio-Auftritte, erinnert sich Petra Kunz gerne. Seit 2003 lehrt Kunz an der Modern Music School in Pforzheim.

Bürgermeister Raimund Schuster habe sie bei einem Konzert in Neuenbürg gehört und sogleich für die Jubiläums-Feierlichkeiten der Klosterdörfer verpflichtet. Keine schlechte Wahl, fand das Publikum und spendet schließlich unerhört lang anhaltenden Beifall.

(Aus den BNN, Sept. 2005)

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