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Petra Kunz
Eine Stimme - viele Gesichter
 
Frisch und inspiriert

Eine Huldigung an Mozart in der Pfarrkirche St. Elisabeth

"Grob, lumpenhaft und liederlich" - so charakterisierte Mozart einst die Hofmusik in dem ihm so verhassten Salzburg. Dies hinderte ihn jedoch nicht, die erzbischöfliche Kirchenmusik um einige wertvolle Werke zu bereichern. Zu diesen Juwelen zählt die für das Osterhochamt 1779 komponierte Missa C-Dur KV 317, die "Krönungsmesse", die nun, zusammen mit anderen geistlichen Werken Mozarts, in der Kirche St. Elisabeth erklang, zum Ausklang des Mozart-Jahres (an dessen 251. Geburtstag) und zur Feier des 800. Geburtsjahres der Patronin des Gotteshauses. Von Roman Kusch umsichtig geleitet, stellten sich die Sexagesima-Chöre Karlsruhe als Verbund diverser Kirchenchöre und den Solisten Petra Kunz (Sopran), Katja Kautz (Alt), Boris Pohlmann (Tenor) und Peter Maruhn (Bass) vor.

Die Krönungsmesse, in der der damals 23-jährige Mozart formale Vollendung und klangliche Vielfalt verband, vereinte alle Musiker zu einem eindrucksvollen Moment geistlicher Musik, in dem sich der homogen singende Chor und die Solisten gegenseitig beflügelten und die von Petra Kunz dargebotenen großen, kantablen Sopranpassagen, so zum Beispiel im abschließenden "Agnus Dei", hervorstachen. Die Messe wurde, der liturgischen Übung folgend, umrahmt von zwei Epistelsonaten Mozarts, die das Orchester frisch und inspiriert vortrug, und von dem "Laudate Dominum" aus "Vesperae solennes de confessore" KV 263 und dem Offertorium "Sub tuum praesidium" KV 198, schließlich auch von der Solomotette "Exsultate, jubilate", einem jugendlichen Geniestreich des 17-jährigen Komponisten mit beinahe opernhaft-ariosem Charakter, in der erneut Petra Kunz mit feingliedrigem Sopran hervortrat.

Im Juni 1791, kurz vor seinem Tod, schrieb Mozart das "Ave verum Corpus" KV 618, eine grandiose Gelegenheitsmusik, in der er die etwas sperrige Metrik des Textes mit einer Musik von namenloser Schönheit überhöht. Chor und Orchester gelang eine ergreifende Interpretation. Einen strahlenden Abschluss, gleichsam als Ausblick auf die nahende Fasten- und Osterzeit, fand das Konzert mit dem 1789 von Mozart bearbeiteten "Halleluja" aus dem 1741 entstandenen Oratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel, in dem sich Chor und Orchester zu einem krönenden Tutti zusammenfanden. Als Zugabe erklang nochmals das "Agnus Dei - dona nobis pacem" aus der Messe.

Claus-Dieter Hanauer

(Aus den BNN, 30.Januar 2007)

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